Flow to Scale

Mass-Flow-Technologie von Vögtlin ermöglicht reproduzierbare Bioreaktorleistung und stabile Prozessbedingungen vom Labor bis zur Produktion.

Kämpfen Sie mit unerklärbaren Batch-Variationen in Ihrem Bioreaktor-Setup?

Reproduzierbarkeit wird zur Glückssache

Identisches Protokoll und Parameter, trotzdem variieren pH-Verlauf, gelöster Sauerstoff und Ausbeute von Run zu Run.

Prozesse driften unbemerkt

Ihr Regelkreis kompensiert automatisch, trotzdem verschieben sich CO₂-Konzentration und der tatsächliche Gasfluss über Wochen hinweg.

Reaktor 3? Macht wieder Probleme.

Zehn identische Reaktoren, zehn identische Protokolle. Trotzdem variiert die Ausbeute zwischen den Units.

Im Labor perfekt. Im Pilot Chaos.

Der Bench-Scale läuft stabil, pH und gelöster Sauerstoff sind unter Kontrolle. In der Pilot-Phase zeigen dieselben Setpoints eine andere Realität, und die Fehlersuche beginnt von vorn.

pH p& DO schwanken, das System ist unstet

Ihr Steuerungssystem korrigiert CO₂ und O₂ permanent nach, aber der Sollwert wird nie wirklich stabil erreicht. Jeder Batch läuft unter leicht anderen Bedingungen.

Kalibriert, und trotzdem falsch.

Die letzte Kalibrierung ist dokumentiert und liegt noch keine zwölf Monate zurück. Aber wurde mit realem Prozessgas, oder mit Luft und einem K-Faktor kalibriert?

Reproduzierbarkeit ist keine Zufallsvariable

Vögtlin Smart Mixer: O₂ + CO₂ für photosynthetische Cyanobakterien-Bioreaktorsysteme

Ihr Sollwert darf kein Ablaufdatum haben

Die grösste Gefahr für reproduzierbare Prozesse ist nicht initiale Ungenauigkeit, sondern schleichender Drift über Zeit.

Vögtlin verwendet driftfreie MEMS-Sensorik und präzise Temperaturkompensation, damit ein Sollwert dauerhaft denselben physikalischen Gasfluss erzeugt – unabhängig von Cabinet-Temperatur, Betriebsdauer oder Alterung.

Was Vögtlin auszeichnet:

  • Driftfreie MEMS-Sensorik für konstantes Verhalten über Jahre
  • Präzise Temperaturkompensation für stabile Performance unter realen Betriebsbedingungen
  • Realgas-Kalibrierung statt Umrechnung über Gasfaktoren
  • Identisches Geräteverhalten über mehrere Reaktoren hinweg
Hand in blauem Handschuh hält Petrischale mit Agar und Bakterienkolonie einzeln

Was Sie nicht sehen können, lässt sich trotzdem kontrollieren

Gasfluss ist eine unsichtbare Prozessgröße – ohne Transparenz bleiben Abweichungen lange unentdeckt.

Vögtlin stellt den realen Gasfluss direkt sichtbar und digital verfügbar dar, sodass Sollwert, Istwert und Systemverhalten jederzeit überprüfbar sind. 

Was Vögtlin auszeichnet:

  • Digitale Anzeige von Flow, Status und Gesamtverbrauch in Echtzeit
  • Transparente Diagnosedaten über analoge und digitale Schnittstellen
  • Klare Rückmeldung über das tatsächliche Systemverhalten
  • Frühzeitiges Erkennen von Abweichungen oder Systemveränderungen
Reinraum Produktion in der pharmazeutischen Industrie

Reproduzierbarkeit entsteht durch Vertrauen in jedes einzelne Bauteil

Reproduzierbarkeit ist nur möglich, wenn die Gasdosierung im täglichen Betrieb absolut zuverlässig funktioniert.

Vögtlin kombiniert stabile Hardware mit schneller technischer Unterstützung, Kalibrierservice und langfristiger Betreuung. Das stellt sicher, dass die Gasstrecke kein Unsicherheitsfaktor im Prozess ist.

Was Vögtlin auszeichnet:

  • Schweizer Fertigungsqualität für langfristig stabile Performance
  • Schnelle Reaktionszeiten bei Support und technischen Fragen
  • Kalibrier- und Serviceleistungen für langfristige Prozesssicherheit
  • Bewährter Einsatz bei führenden Bioreaktor-Herstellern weltweit

Gas-Handling in der Praxis,
von der Petrischale bis zum Pilot-Reaktor

Führende Biotech-Unternehmen
vertrauen auf Vögtlin

Häufige Fragen für Biotech-Profis

Wie gross ist der Einfluss, wenn sich die Betriebsbedingungen wie Druck und Temperatur ändern?

Die thermische Massedurchflussmesser und Regler messen direkt die Anzahl der Gasmoleküle (Masse), welche am Sensor vorbeiströmen.

Dieses Messprinzip erlaubt grosse Schwankungen der Temperatur und des Druckes ohne dass das Messergebnis stark beeinflusst wird.

Eine ausgeklügelte Temperaturkompensation bewirkt kaum messbare Unterschiede im Bereich zwischen 0 bis 50°C.

Gase lassen sich komprimieren. Das Volumen verändert sich, wenn sich die Temperatur und/oder der Druck sich ändern.

Folglich muss bei der Angabe eines Gasvolumens immer auch noch die Bezugstemperatur und der Bezugsdruck angegeben werden.
Unsere Angaben richten sich nach der Vorgabe der DIN 1343 (Normbedingungen):

Temperatur Tn = 273,15 K, entspricht 0‘°C
Druck Pn = 1013,25 mbar abs
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Normbedingungen

Nicht alle verstehen unter Normbedingungen das Gleiche. Beim Referenzdruck sind sich alle einig, jedoch bei der Referenztemperatur gibt es Unterschiede:

Der US-Standardliter entspricht unserem Normliter nach DIN 1343
Gaslieferanten in Europa legen nicht 0°C, sondern 15°C fest.
Um Missverständnisse zu vermeiden, sind die Referenzbedingungen in unserer Korrespondenz klar ersichtlich.
Auf Wunsch liefern wir die Geräte auch mit einer anderen Referenz-Temperatur (z.B. bezogen auf Raumtemperatur 20°C).

Der Bezugsdruck ist bei allen Einheiten auf 1013,25 mbar ausgelegt. Möchten Sie z.B. den Unterschied zwischen 0°C und 20°C errechnen, lautet die Formel wie folgt:

(Durchfluss bei 0°C /273.15)*293.15
Beispiel: 100 ln/273.15*293.15 = 107,32 ls
Dies entspricht einer Korrektur von 0,366% pro Grad Celsius

Wir empfehlen folgendes Kalibrierintervall:
1. Erste Überprüfung nach einem Jahr
2. Nachdem einige Kalibrierungen in Folge durchgeführt wurden, muss die Abweichung von Kalibrierung zu Kalibrierung ausgewertet werden. Basierend auf diesen Daten kann entschieden werden, die Kalibrierintervalle anzupassen.

Ja. In vielen Fällen ist es für unseren Service und für die Kunden wesentlich einfacher, wenn wir direkt auf den PC des Kunden zugreifen können.

Oft sind nur Kleinigkeiten die Ursache für eine Fehlfunktion der Geräte. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Feuchtes Gas bis ca. 97% rH hat nur einen geringen Einfluss auf die Messgenauigkeit. Es ist jedoch mit geeigneten Verfahren darauf zu achten, dass sich im Messgerät kein Kondensat bilden kann.

Das Kondensat setzt sich auf dem Sensor fest und führt zu Fehlmessungen. Falls ein Messgerät mit Kondensat in Berührung gekommen ist, kann man dieses meist mit einem trockenen Gas wie N2 spülen. Siehe hierzu auch die Hinweise in der Bedienungsanleitung.

Wir eliminieren Varianz in Ihren Bioprozessen

Ihr kostenloses Reproduzierbarkeits-Screening ist nur einen Klick entfernt. Beschreiben Sie uns Ihre aktuelle Situation – unsere Experten melden sich innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen.

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