Identisches Protokoll und Parameter, trotzdem variieren pH-Verlauf, gelöster Sauerstoff und Ausbeute von Run zu Run.
Ihr Regelkreis kompensiert automatisch, trotzdem verschieben sich CO₂-Konzentration und der tatsächliche Gasfluss über Wochen hinweg.
Zehn identische Reaktoren, zehn identische Protokolle. Trotzdem variiert die Ausbeute zwischen den Units.
Der Bench-Scale läuft stabil, pH und gelöster Sauerstoff sind unter Kontrolle. In der Pilot-Phase zeigen dieselben Setpoints eine andere Realität, und die Fehlersuche beginnt von vorn.
Ihr Steuerungssystem korrigiert CO₂ und O₂ permanent nach, aber der Sollwert wird nie wirklich stabil erreicht. Jeder Batch läuft unter leicht anderen Bedingungen.
Die letzte Kalibrierung ist dokumentiert und liegt noch keine zwölf Monate zurück. Aber wurde mit realem Prozessgas, oder mit Luft und einem K-Faktor kalibriert?
Die 5 grössten Reproduzierbarkeits-Killer in Ihrem Bioreaktor-Setup
Praktische Gas-Handling-Checks von Bench-Scale bis Scale-Up
Das muss sitzen, bevor Sie von Bench zu Pilot und Produktion gehen
Die grösste Gefahr für reproduzierbare Prozesse ist nicht initiale Ungenauigkeit, sondern schleichender Drift über Zeit.
Vögtlin verwendet driftfreie MEMS-Sensorik und präzise Temperaturkompensation, damit ein Sollwert dauerhaft denselben physikalischen Gasfluss erzeugt – unabhängig von Cabinet-Temperatur, Betriebsdauer oder Alterung.
Was Vögtlin auszeichnet:
Gasfluss ist eine unsichtbare Prozessgröße – ohne Transparenz bleiben Abweichungen lange unentdeckt.
Vögtlin stellt den realen Gasfluss direkt sichtbar und digital verfügbar dar, sodass Sollwert, Istwert und Systemverhalten jederzeit überprüfbar sind.
Was Vögtlin auszeichnet:
Reproduzierbarkeit ist nur möglich, wenn die Gasdosierung im täglichen Betrieb absolut zuverlässig funktioniert.
Vögtlin kombiniert stabile Hardware mit schneller technischer Unterstützung, Kalibrierservice und langfristiger Betreuung. Das stellt sicher, dass die Gasstrecke kein Unsicherheitsfaktor im Prozess ist.
Was Vögtlin auszeichnet:
Die thermische Massedurchflussmesser und Regler messen direkt die Anzahl der Gasmoleküle (Masse), welche am Sensor vorbeiströmen.
Dieses Messprinzip erlaubt grosse Schwankungen der Temperatur und des Druckes ohne dass das Messergebnis stark beeinflusst wird.
Eine ausgeklügelte Temperaturkompensation bewirkt kaum messbare Unterschiede im Bereich zwischen 0 bis 50°C.
Gase lassen sich komprimieren. Das Volumen verändert sich, wenn sich die Temperatur und/oder der Druck sich ändern.
Folglich muss bei der Angabe eines Gasvolumens immer auch noch die Bezugstemperatur und der Bezugsdruck angegeben werden.
Unsere Angaben richten sich nach der Vorgabe der DIN 1343 (Normbedingungen):
Temperatur Tn = 273,15 K, entspricht 0‘°C
Druck Pn = 1013,25 mbar abs
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Normbedingungen
Nicht alle verstehen unter Normbedingungen das Gleiche. Beim Referenzdruck sind sich alle einig, jedoch bei der Referenztemperatur gibt es Unterschiede:
Der US-Standardliter entspricht unserem Normliter nach DIN 1343
Gaslieferanten in Europa legen nicht 0°C, sondern 15°C fest.
Um Missverständnisse zu vermeiden, sind die Referenzbedingungen in unserer Korrespondenz klar ersichtlich.
Auf Wunsch liefern wir die Geräte auch mit einer anderen Referenz-Temperatur (z.B. bezogen auf Raumtemperatur 20°C).
Der Bezugsdruck ist bei allen Einheiten auf 1013,25 mbar ausgelegt. Möchten Sie z.B. den Unterschied zwischen 0°C und 20°C errechnen, lautet die Formel wie folgt:
(Durchfluss bei 0°C /273.15)*293.15
Beispiel: 100 ln/273.15*293.15 = 107,32 ls
Dies entspricht einer Korrektur von 0,366% pro Grad Celsius
Wir empfehlen folgendes Kalibrierintervall:
1. Erste Überprüfung nach einem Jahr
2. Nachdem einige Kalibrierungen in Folge durchgeführt wurden, muss die Abweichung von Kalibrierung zu Kalibrierung ausgewertet werden. Basierend auf diesen Daten kann entschieden werden, die Kalibrierintervalle anzupassen.
Ja. In vielen Fällen ist es für unseren Service und für die Kunden wesentlich einfacher, wenn wir direkt auf den PC des Kunden zugreifen können.
Oft sind nur Kleinigkeiten die Ursache für eine Fehlfunktion der Geräte. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Feuchtes Gas bis ca. 97% rH hat nur einen geringen Einfluss auf die Messgenauigkeit. Es ist jedoch mit geeigneten Verfahren darauf zu achten, dass sich im Messgerät kein Kondensat bilden kann.
Das Kondensat setzt sich auf dem Sensor fest und führt zu Fehlmessungen. Falls ein Messgerät mit Kondensat in Berührung gekommen ist, kann man dieses meist mit einem trockenen Gas wie N2 spülen. Siehe hierzu auch die Hinweise in der Bedienungsanleitung.
Ihr kostenloses Reproduzierbarkeits-Screening ist nur einen Klick entfernt. Beschreiben Sie uns Ihre aktuelle Situation – unsere Experten melden sich innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen.